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Zusammen mit meinem ersten Bass habe ich eine Wildcat Bass-Combo gekauft, deren Verstärker-Teil nach gut 30 Betriebsjahren endgültig den Dienst verweigert hat. Das Gehäuse habe ich noch bei meinen Eltern stehen, um dort auch Bass spielen zu können.

In dieser Kategorie findet ihr alles über mein Equipment und die Veränderungen, die ich daran vorgenommen habe.

BOSS ME-20B

Seit gut einem Jahr besitze ich das ME-20B Bass Multieffektpedal der Boss Corporation bzw. aus dem Hause Roland. Ich habe das Effektboard zu Hause beim üben, im Proberaum und auch auf der Bühne benutzt, und konnte in dieser Zeit ein paar Erfahrungen sammeln, die ich in diesem Review zusammenführen möchte.

Warum ein Multieffektpedal?

Für verschiedene Musik-Projekte wollte ich meinen Bass-Sound erweitern, verschiedene Presets programmieren, die ich für jeden Song individuell abrufen kann, während der Probe oder beim Jammen Effekte ausprobieren, und für das Üben daheim wollte ich keinen Verstärker mehr herumstehen haben. Das waren für mich alles gute Gründe nach Effekten Ausschau zu halten. Bei meinem Gitarren-Setup hatte ich neben dem Instrument und meinem heißgeliebten Fender Twin nur ein Dunlop CryBaby Wahwah und einen alten Boss Tube Screamer als Effekte im Einsatz. Mein Hartke Topteil erlaubt dank des 10-Band EQs, der Tube- und Solidstate Einstellung, dem Kompressor und den Contour-Regelung für Tiefmitten und Höhen schon ein sehr breites Klangspektrum - jedoch wollte ich noch ein ein bisschen mehr.

Aktualisiert (Montag, den 06. Juni 2011 um 09:38 Uhr)

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Lüfterwechsel beim Hartke HA3500

halu00.jpgFragt man die Benutzers eines HA3500 nach den Vor- und Nachteilen des Verstärkers, so wird man wohl mit unzählbaren Vorteilen, aber nur einem einzigen großen Nachteil konfrontiert werden: Der laute Lüfter.

Auch mir war das Geräusch des Lüfters, der den Verstärker mit frischer Luft beliefert, zu laut. Im Bandkontext, oder bei einer Probe mit Schlagzeug und fällt es nicht so ins Gewicht, jedoch benutze ich den Amp auch bei mir zu Hause (in einer Mietwohnung) zum üben. Logisch, dass man da nicht so laut aufreißen kann, und tendenziell leisere Einstellung am Amp wählt. Dabei war der Rauschen des Lüfters schon so laut, dass man nicht mehr viel vom Bass gehört hat und ich fast schon den Spaß verloren habe neue Sound aus dem Amp herauszukitzeln.

Den Verstärker habe ich gebraucht gekauft und wusste nicht ob der Lüfter in einem neuen HA3500 leiser ist - ganz egal, es musste Abhilfe geschaffen werden, und ich habe mich auf die Suche nach dem Übeltäter gemacht.

Der eingebaute Lüfter ist koreanischer Herkunft, was ja erst einmal nichts Schlechtes heißen muss, allerdings musste ich bei dem aufgedruckten Markennamen: NONOIse doch sehr grinsen ...

Über die Firmenhomepage www.oec.co.kr und das Typenschild habe ich die Daten des Lüfters herausgefunden. Anhand dieser Daten habe ich im Internet nach einem Ersatz für den Korea-Lüfter gesucht. Ich bin bei dem deutschen Hersteller emb-Papst fündig geworden.  Das Modell 8414 NGM erfüllt, oder übertrifft genau die Anforderungen des originalen Lüfters.

Aktualisiert (Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 11:59 Uhr)

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Hartke HA 3500

ha3500Nach einiger Zeit mit einem Behringer 3000T Topteil wollte ich klanglich und qualitativ etwas anderes, und begann einen neuen Amp zu suchen. Der Amp sollte mindestens 350W liefern, da er beide Boxen zusammen befeuern, aber auch mit einer kleinen Box alleine klarkommen sollte. Weitere Ansprüche waren ein guter EQ und ein DI-Out. Im Internet habe ich ein wenig gesucht und habe auch auf der Bassisten Plattform bassic.ch mit ein paar Leuten diskutiert, als Resultat stand, auch vom preislichen Rahmen her, der Hartke HA 3500 also eierlegende Wollmilchsau am Ende da.

Glücklicherweis fand ich in den Kleinanzeigen der Plattform auch einen gebrauchten HA 3500, den ich mich ein paar Tage vorm Jahresende angesehen, gespielt und letztendlich auch gekauft habe. Es ist das Modell aus den USA mit der schwarzen Frontplatte.

Da mich der laute Lüfter gestört hat, ist ein Neuer reingekommen. Weiterhin hat er eine Schaltung mit "Wohnzimmerstufe" bekomme. Mehr dazu in diesem Beitrag !

Aktualisiert (Mittwoch, den 27. April 2011 um 13:08 Uhr)

 

Pimp my Bass-Case

Ich habe mir einen neuen Basskoffer gekauft, und werde ich ein bißchen aufmotzen. Für alles mögliche Zubehör und Gedönse, was man so mitschleppt habe ich bisher einen Alukoffer (so ein normaler Werkzeugkoffer aus dem Baumarkt) benutzt. Da im Flightcase noch genügend Platz ist werde ich es ein bißchen pimpen um das normale Zubehör wie Kabel, Gehörschutz, Plektren, Saiten darin auch unterzubringen. Da ich mir bereits neuen Schaumstoff bestellt habe wollte ich mal etwas rumprobieren und bin dem Innenleben mit einem scharfen Messer bei Leibe gerückt.basscase-umbau01basscase-umbau03basscase-umbau04basscase-umbau05
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Den alten Schaumstoff habe ich bis auf die Kantenstücke, die etwas härter waren, entfernt und den neuen Schaumstoff an die Korpusform der Jazzbässe angepasst. Für das ganze Kleinzeug was man so mitschleppt habe ich auch noch Platz im Koffer geschaffen.

Aktualisiert (Mittwoch, den 27. April 2011 um 13:00 Uhr)

 

FMC 210P

Da ich für kleinere Gigs, oder auch zum üben, einen Amp brauche und ich den Sound der 15" Box, die alleine (auch mit Horn) recht matschig klingt, sowieso verändern wollte, bin ich nach einigem überlegen auf eine zusätzliche 2x10" Box gekommen, die auch alleine betrieben werden kann. In Hans Struck von FMC-Audio habe ich dazu den passenden Ansprechpartner gefunden. Er baut alle Bassboxen selber und daher gibt es die Möglichkeit die 2x10" Box auf meine Wünsche hin zu gestalten.

fmc210Die Box ist mittlerweile angekommen und ich muss sagen, dass ich keinen Tag der dreimonatigen Wartezeit bereue. In puncto Qualität, Verarbeitung, Preis und ganz vorne zu nennen: im Klang ist FMC wirklich konkurrenzfähig zu den großen Marken, wenn nich sogar noch eine Ecke besser. Hier unterstützt man aber einheimisches Handwerk und bekommt Sonderwünsche gerne erfüllt.

Klanglich liefert die 210P genau das was ich gesucht habe. Im Alleinbetrieb gibt ein sehr breites Spektrum wieder, ist dabei sehr prägnant und entwickelt, dank der beiden Reflexrohre und der etwas modifizierten Gehäusehöhe auch im unteren Frequenzbereich guten Schub.

Natürlich kann sie nicht mit einer 15" oder einer 18" Box mithalten, aber ich finde es schon beachtlich wie flexibel sie ist.

Das Horn ist regelbar, und so lässt sie auch viel Freude bei drahtigen Slapsounds aufkommen. Das kommt vorallem dann zum tragen, wenn ich sie zusammen mit der 15" Box von HB (welche nun kein Horn mehr hat, und bei Zeiten sicherlich durch eine 15" von FMC ersetzt wird) im Einsatz ist.

Hier ein paar Daten der FMC 210P:

  • Bestückung: 2x10"  Horn

  • 8 Ohm, 205W

  • Gewicht: 20,1kg

  • Maße: 60x50x40cm (BxHxT)

Schaut doch mal bei Hans vorbei, vielleicht findet ihr dort auch eine passende Box: www.fmc-audio.de

Aktualisiert (Mittwoch, den 27. April 2011 um 13:02 Uhr)

 

Harley Benton HB115H

HB115Als Box zu meinem ersten Topteil (Behringer BX3000T) hatte ich eine Harley Benton B115H, die Hausmarke von Thomann. Die Box habe ich ein halbes Jahr alt gebraucht gekauft, und etwas modifiziert. Es ist ein wenig mehr Dämmwolle reingewandert, das Horn hat einen Schalter bekommen und neue Stapelecken wurde montiert. Im Gegensatz zur Box selber sind die Lautsprecher nicht sonderlich gut, daher habe ich einen neuen Eminence Omega Speaker eingebaut.

Derzeit steht die 15"-Box im Proberaum unter der FMC-Box, ist allerdings nicht angeschlossen.

Aktualisiert (Mittwoch, den 27. April 2011 um 13:10 Uhr)