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Bördelmaschine

bm2011-renderDie letzte Woche des Praktikums, welches ich im Vorfeld meines Maschinenbau-Studiums leisten musste, stand mir ganz für mein Projekt "Bördelmaschine" zur Verfügung. Mein Ausbilder hatte mich angesprochen, ob ich nicht ein Projekt in eigener Regie durchführen möchte. Von der Idee und demselbständigen Vorgehen waren sie begeistert. Zusammen mit einigen Messungen an meinem Auto und Bildern aus dem Internet waren die Grundlagen für die Planung der Bördelmaschine schnell gefunden und die Arbeit konnte beginnen.

Es sei erwähnt, dass ich den Großteil dieses Textes zu einem Zeitpunkt verfasst habe, an dem ich noch absolut keine Ahnung vom Maschinenbau mit all seinen Bezeichnungen, Normen etc. hatte. Ich denke aber, dass man die Erläuterungen anhand der Bilder nachvollziehen kann.

Neue CAD-Daten

Die Konstruktion habe ich noch einmal überarbeitet, wobei ich einige Norm- und Kaufteile verwendet habe. Es gibt es jetzt eine Zusammenbau-Zeichnung mit Stückliste und die CAD-Teile als STEP- und IGES-Dateien. Ich habe keine Einzelteil- und Fertigungszeichnungen erstellt, da man alle Maße ja bequem im CAD Programm abnehmen kann. Die gesamte Bördelmaschinen-Konstruktion wurde von mir persönlich (Normteile ausgenommen) erstellt und ist damit urheberrechtlich geschützt. Sie darf allein zum privaten Gebrauch nachgebaut werden. Fall Sie vermuten, dass durch diese Dateien ein anderes Urheberrecht verletzt wird, bitte ich Sie mit mir Kontakt aufzunehmen.

Von den großen Bauteilen habe ich heute noch einmal Zeichnungen erstellt, da ich oft nach den Abmessungen gefragt werde. Ihr findet sie als gezippte PDF, genau wie die anderen Dateien unter:

Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu dem Projekt habt, dann schickt mir einfach eine e-Mail.

Aktualisiert (Samstag, den 21. Mai 2011 um 12:07 Uhr)

 

Gebaute Bördelmaschinen

Mittlerweile haben mich Fotos von der ersten nachgebauten Bördelmaschine erreicht. Julian hatte mich Ende November 2008 angemailt und dann begonnen eine Maschine zu bauen. Er hat den Lochkreisdurchmesser erweitert (von 96 bis 114), und auch die Verstellmöglichkeiten des Armes verfeinert.julian_boerdel1julian_boerdel2julian_boerdel3

 

Zum Schluß nochmal der Aufruf: Wenn sich jemand die Maschine nachgebaut hat, so schickt mir doch ein Foto, ich würde mich sehr darüber freuen.

Aktualisiert (Samstag, den 21. Mai 2011 um 12:07 Uhr)

 

Detail-Fotos

Hier sind ein paar Detail-Bilder der demontierten Bördelmaschineboerdelmaschine-01boerdelmaschine-02boerdelmaschine-03boerdelmaschine-04
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Die kompletten Bilder findet ihr hier in besserer Qualität zum runterladen.

Aktualisiert (Samstag, den 21. Mai 2011 um 12:08 Uhr)

 

Bauteile und ihre Fertigung

Verwendete Bauteile:

  • Adapterplatte Ø160mm innen Ø62mm t=12mm Stahlblech

  • 2x Seitenschenkel 160x80x10mm Stahlblech

  • Vierkantstahl-Rohr 30x30x350mm

  • Vierkantstahl 25x25x200mm, Vierkantstahl 25x25x80mm

  • Rollenhalter aus 260x60x2mm Stahlblech gebogen

  • Rolle aus Hartgummi Ø60mmx100mm

  • M10 Gewindestange 300mm lang

  • 4x Rundstahl Ø20x30mm

  • Stahlstange Ø10mmx200 mm

  • Schrauben mit Innensechskant-Kopf, M10 Muttern (selbstsichernd)

  • Unterlegscheiben, Messingstange Ø6mm als Achse, und 2 Hülsen

Bearbeitung der Bauteile:

Adapterscheibe

Die Scheibe wurde nach einer Schablone mit der Photobrennmaschine aus 12mm Stahlblech gefertigt. Da verschiedene Autohersteller bei ihren Radkränzen unterschiedliche Lochkreise (LK) verwenden, habe ich versucht die Bohrungen und Fräsungen auf der Adapterplatte so zu verteilen, dass diese auf möglichst viele LK-Typen passt.

Opel und VW verwenden bei den kleineren Modellen einen Lockkreis mit einem Ø100mm mit 4 Schraublöchern (LK 4/100). Mercedes, Audi und allgemein „die größeren Modelle“ verwenden LK 5/100 bis 5/110. Die Anordnung wird in Abb. 5.1 deutlich. Als Innendurchmesser wählte ich 62 mm, da die meisten Fahrzeugen diese oder eine kleinere Naben haben. Für die Bohrungen und Langlöcher habe ich einen 16mm Bohrer, bzw. Fräskopf verwendet

Aktualisiert (Samstag, den 21. Mai 2011 um 12:07 Uhr)

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